TU Berlin

Planungstheorie und Analyse städtischer und regionaler PolitikenLehre

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Hinweise für wissenschaftliches Arbeiten



Vertiefende Hausarbeiten und Literaturessays sind integraler Bestandteil der Seminare am FG Planungstheorie. Sie sollen Gelegenheit bieten für die Vertiefung der Veranstaltungsthemen und sie sind Voraussetzung für den Erhalt eines Leistungsnachweises. Gleichzeitig sollen sie die Fähigkeit für das selbständige Verfassen wissenschaftlicher Texte trainieren und müssen damit einem Mindeststandard für wissenschaftliches Arbeiten standhalten. Neben Selbstverständlichkeiten, wie der Unzulässigkeit von (Übersetzungs-) Plagiaten und einer transparenten Quellenarbeit, gibt es formale und inhaltliche Qualitätskriterien zu beachten. Diese werden im Folgenden kurz dargestellt.


Literaturessays

Im Mittelpunkt eines Literaturessays steht eine vertiefende Literaturrecherche sowie eine kritische Auswertung und Einordnung der betreffenden Literatur zu einem vereinbarten Thema. Ein Literaturessay bildet i.d.R. die Grundlage für weiterführende Seminarbausteine, wie Plenardiskussionen.

Hausarbeiten
Vertiefende Hausarbeiten sowie Ausarbeitungen von Referaten oder Kolloquien dienen der diskursiven Auseinandersetzung mit einem vereinbarten Thema, in welches sich die Studierenden vertiefen. Bei der Ausarbeitung von Referaten oder Kolloquien ist zusätzlich eine Reflexion über die Plenardiskussion einzufügen.

Bewertungskriterien
Die Bewertung der Leistungen beruht sowohl auf formalen als auch auf inhaltlichen Kriterien. Die angegebenen Fristen für die Abgabe in gedruckter Fassung sind verbindlich. Allgemein sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  • formale Kriterien, wie: äußere Form, Gliederung der Arbeit sowie Sprache und Stil
  • inhaltliche Kriterien, wie: Thema und Fragestellung, Quellenarbeit sowie Eigenleistung, Vertiefungsarbeit und kritischer Mehrwert.

Aufbau
Die Minimalanforderung an den Aufbau besteht darin, dass eine strukturierte Vorgehensweise erkennbar ist, die sich wie folgt zusammenfassen lässt:

  • in der Einleitung sollte neben der Erläuterung des ausgewählten Themas auch der Zusammenhang mit der entsprechenden Veranstaltung herausgearbeitet werden;
  • die Fragestellung sollte erläutert und
  • die methodische Herangehensweise dargestellt werden;
  • nach dem folgenden Haupt-/Analyseteil
  • werden in einem fünften Schritt Schlussfolgerungen und ein kritisches Fazit gezogen.

Umfang
Die Länge eines Textes sagt nichts über seine Qualität und die Erfüllung der Aufgabe aus. Der Umfang der Darstellung sollte grundsätzlich dem kritischen Anspruch der Arbeit sowie der jeweiligen Veranstaltung und der darin getroffenen Vereinbarung mit dem Dozenten entsprechen. Einen Orientierungspunkt soll ein Mindestumfang von 10 Seiten bieten, bei einem Rand von 2,5 cm, Schrift Arial 10 und einem einfachem Zeilenabstand.

Zitierweise
Wissenschaftliche Arbeiten am FG Planungstheorie sollten sich am ‘Harvard Referencing Style’ orientieren, d.h. innerhalb des Textes die Kurzform in Klammern (Mustermann 2010, S.100-115), im Literaturverzeichnis die Langform. Wichtig ist vor allem eine nachvollziehbar und konsequent angewandte Zitierweise.

Zitierbeispiele:

Autor eines Buches

  • Name, Vorname [abgekürzt] (Erscheinungsjahr) Titel, Erscheinungsort: Verlag.
  • Mustermann, M. (2010) Musterbeispiel eines Titels, Berlin: Musterverlag.

Beitrag in einem Sammelband

  • Name, Vorname [abgekürzt] (Erscheinungsjahr) ‘Name des Artikels‘, in Name des/der Herausgeber(s) (Hrsg.) Name des Titels, Erscheinungsort: Verlag, Seitenzahl(en).
  • Mustermann, M. (2010) ‘Musterbeispiel eines Artikels‘, in Alpha, X., Beta, Y. und Gamma, Z. (Hrsg.) Musterbeispiel eines Titels, Berlin: Musterverlag, 100-115.

Beitrag in einer Fachzeitschrift

  • Name, Vorname [abgekürzt] (Erscheinungsjahr) ‘Name des Artikels‘, Name der Fachzeitschrift, Ausgabe(laufende Nummer innerhalb der Ausgabe) [bzw. Monat der Erscheinung, falls keine Angabe zu Ausgabe(Nummer)], Seitenzahl(en).
  • Mustermann, M. und Mustermann, N. (2010) ‘Musterbeispiel eines Artikels‘, Fachjournal für Planerinnen und Planer, 125(3), 100-115.

Arbeitshilfen
Hilfestellungen für wissenschaftliches Arbeiten werden in einer Vielzahl von Leitfäden angeboten, von denen zwei als Referenzmaterial empfohlen werden:

Leitfaden für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten

Leitfaden für die Anwendung des Harvard Referencing Styles

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